Norderstedt


1966 wurde das Verschwisterungsabkommen zwischen Garstedt und Maromme unterschrieben.

Zu diesem Zeitpunkt gab es Norderstedt noch nicht: die Stadt ist erst am 1. Januar 1970 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Glashütte, Friedrichsgabe, Harksheide und Garstedt entstanden. Maromme wurde somit zur französischen Partnerstadt der Stadt Norderstedt.

Norderstedt zählt heute 71.000 Einwohner und ist die fünftgrösste Stadt Schleswig-Holsteins.

Direkt an der nördlichen Grenze Hamburgs gelegen, gehört Norderstedt auch zu den südlichsten Gemeinden Scheswig-Holsteins. Der dazu widersprüchliche Name der Stadt weist auf die besondere und starke Verbindung zu Hamburg hin.

Wenn damals das wirtschaftliche Bild der Ursprungsgemeinden von der Torfgewinnung und -verkauf nach Hamburg sowie von der Landwirtschaft geprägt war, hat sich Norderstedt heute zu einer Industrie-Stadt entwickelt: rund 4.000 Betriebe, die über 31.000 Arbeitsplätze bieten, haben ihren Sitz in Norderstedt, davon sind einige von weltweiter Bedeutung.



Die Wohn- und Lebensqualitätsaspekte werden aber nicht vernachlässigt: das Konzept der Stadt zeigt sich im seit 1976 in Angriff genommenen Projekt des Stadtteiles "Norderstedt-Mitte": auf einem 206 Hektar freien Feld zwischen den 4 Ursprungsgemeinden ein Verwaltungs- und Wohngebiet sowie Kultureinrichtungen für ganz Norderstedt zu schaffen. Ca. 10.000 Menschen leben nun in Norderstedt-Mitte, in der Nähe befinden sich auch das neue Rathaus der Stadt, das Amtgericht, eine Bücherei, die Volkshochschule, ein Kino, ein Theater... Eine direkte U-Bahn-Anbindung nach Hamburg ist ebenfalls vorhanden.