Maromme

1966 wurde das Verschwisterungsabkommen zwischen Garstedt und Maromme unterschrieben.

Nach dem Zusammenschluss der Gemeinden Glashütte, Friedrichsgabe, Harksheide und Garstedt (am 1. Januar 1970)  wurde Maromme zur französischen Partnerstadt der Stadt Norderstedt.


Maromme liegt im Norden Frankreichs, in der (Haute-)Normandie, ca. 120 km nordwestlich von Paris und 10 km von Rouen entfernt, der Hauptstadt der Haute-Normandie.



Übersichtskarte

 

Maromme erstreckt sich auf 401 ha. und zählt ca. 11.500 Einwohner. Die Stadt wird vom Flüsschen Cailly durchquert, das in die Seine mündet. 

Auch wenn die Legende nett ist, Julius Caesar habe - als er die Hügeln um den Cailly sah - "Oh! Ma Rome" ("Oh, mein Rom!") gerufen, verdankt die Stadt Maromme ihren Namen eher  ihrer Lage am Wasser: sie wurde erstmals 1028 als "Matrona" erwähnt, Name der Fruchtbarkeitsgöttin, die in Gallien entlang der Flüsse verehrt wurde.

Ihrer Lage am Wasser verdankt die Stadt auch ihre durch die Textilindustrie geprägte Vergangenheit. Die Krise der Textilbranche in Frankreich hat Maromme erhebliche Probleme gebracht, die man heute noch versucht, durch günstige Verkehrswege nach Rouen und die Ansiedlung neuer, moderner Betriebe auszugleichen.

Sehenswert in Maromme sind das "Maison Pélissier", das Geburtshaus des Marschalls Pélissier, 1794 Herzog von Malakoff, und am Cailly entlang ein Schaufelrad aus dem 19. Jahrhundert, das zu einer ehemaligen Baumwoll-Spinnerei gehört, sowie die Ufer im allgemeinen; am Cailly-Ufer befindet sich auch die neogotische St. Martin Kirche aus dem 19. Jahrhundert.